Home

Communauté Ste Marie

Fotogalerie
Impressum
Sitemap
Begrüßung
Wir über uns
Pastöre
Priesterequipe
Kirchenfabrikräte
Pfarrsekretariate
Pfarrassistentin
Küster
Organisten
Verantwortliche
Kontaktgruppen
für die Sakramente
für die Liturgie
Webteam
Gruppen
Bibelkreise
Kirchenchöre
Dienste
Bibliotheken
Haus der Begegnung
Krankenbesuchsdienst
Krankenkommunion
Beerdigung
Geschichte
St. Nikolauskirche
St. Josef
St. Katharina
Klosterkirche
Werthkapelle
Bergkapelle
Kapelle Nispert
Infos
Kirchenjahr
Kids im Netz
Jugend im Netz
Erwachsenenbildung
Pressespiegel
Pfarrbrief
Gästebuch
Kunterbund


Der Krankenbesuchsdienst


Aus dem Evangelium wissen wir, dass Gott den Leidenden und Schwachen sehr nahe ist.
Männer und Frauen des Krankenbesuchsdienstes gehen im Namen der Pfarre zu den Kranken ins Krankenhaus oder zu Hause, um ihnen das zu sagen, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen werden, dass sie zur Pfarrgemeinde dazu gehören, dass wir in der Pfarre füreinander da sind. Gemeinsam mit der Pfarre tragen wir dann einander im Gebet.

Wer unsern Besuch wünscht oder gerne mitmachen möchte als Besucher oder Besucherin, melde sich bitte bei Pfarrassistentin Irma Heuschen, Kirchgasse 4,
Tel.: 087 56 05 12, oder
- für St Josef (Unterstadt) und
- für St Katharina (Kettenis) : im Pfarrbüro, Haasstrasse 52, Tel. 087 55 31 92 ;
- für St Nikolaus (Oberstadt) und
- für die "Communauté Ste Marie" : im Pfarrbüro, Marktplatz 26, Tel. 087 55 66 24

Wir besuchen auch regelmäßig in den Altenheimen in Eupen und Umgebung die Mitmenschen, die aus unseren Pfarren stammen.
Sie dürfen sich mindestens zur Weihnachtszeit und zur Osterzeit am Besuch aus ihrer Heimatpfarre erfreuen.
Gesucht werden Mitchristen, die bereit sind etwas von ihrer kostbaren Zeit zu verschenken.
Diese melden sich bitte auch bei der Pfarrassistentin, im Pfarrbüro oder
- bei Frau B. Cormann, Tel.-Nr. 087 55 55 15 für Kettenis.
- bei Frau M. Neumann für St. Josef, Tel. 087 74 20 55.

Die Mitchristen daheim, die durch körperliche Beschwerden daran gehindert sind, die Heilige Messe in der Kirche mit der Pfarrgemeinde zu feiern, melden sich bitte im Pfarrbüro.
Gerne besucht sie unser Herr Dechant Helmut Schmitz oder Herr Pastor Joseph Evertz und bringt Ihnen monatlich die Hl. Kommunion ins Haus.

Die Krankenbesucher unserer Pfarren.



NACHGEFRAGT: Drei Ehrenamtliche Grenz-Echo - Eupener Land 11.02.2009
Krankenbesucher bringen Trost und Zuspruch
Die drei Verantwortlichen der Krankenbesuchsgruppen (v.l.n.r): Irmgard Brüll, Bärbel Cormann und Irma Heuschen.

In vielen Pfarren Ostbelgiens gibt es Krankenbesuchsgruppen. Stellvertretend für alle Pfarren, in denen solche Gruppen bestehen, führten wir ein Gespräch mit den drei Verantwortlichen aus dem Pfarrverband Eupen-Kettenis. In St. Nikolaus Eupen ist Irmgard Brüll (64) für die Animation der Gruppe zuständig, während Irma Heuschen (60) neben der Pfarre St. Josef ebenfalls, in Zusammenarbeit mit den Priestern, Verantwortung für alle drei Gruppen trägt. Die Hauptverantwortung liegt in den Händen von Dechant Helmut Schmitz. Die Ketteniser Kranken besucht Bärbel Cormann (60) im St. Nikolaus-Hospital.

Sie sind im Krankenbesuchsdienst Ihrer Pfarre tätig. Wie kam es dazu?

Irmgard Brüll: Ich habe viele Jahre in der Erstkommunionkatechese und bei der Vorbereitung von Familienmessen mitgewirkt. Einmal kommt der Zeitpunkt, wo man sich dafür zu alt vorkommt.
Trotzdem wollte ich aktiv in der Pfarre mitarbeiten und mich im Pfarrleben einbringen, um so auch ausdrücklich meine Zugehörigkeit zur Pfarrfamilie zu bekunden. So habe ich mich vor 16 Jahren zum Dienst an den Kranken gemeldet, zwischenzeitlich aber aus beruflichen Gründen aufgehört.
Vor drei Jahren bin ich wieder zu der Gruppe gestoßen und bin seit Januar 2007 für deren Animation zuständig.

Irma Heuschen: Ich absolvierte einmal ein Praktikum in der Krankenseelsorge in Verviers, wo ich mich gleich von den Kranken und von der Krankenbesuchsgruppe angenommen fühlte, obschon ich diesen Menschen fremd war. Von Beruf bin ich Krankenpflegerin, so dass ich schon von daher einen leichten Zugang zu den Kranken habe. Ich habe am Ende meiner Tätigkeit als Krankenpflegerin einen Palliativkurs belegt, bevor ich in Eupen Pfarrassistentin wurde.

Bärbel Cormann:
Als mein Mann starb, kam Pastor Joseph Evertz zu einem Trauergespräch.
Danach habe ich ihm gesagt, dass ich zu einer Aufgabe in der Pfarre bereit bin. Der Pastor hat mir daraufhin den Dienst in einer Krankenbesuchsgruppe vorgeschlagen.
Anfangs war es mir noch etwas zu früh. Auch habe ich mich gefragt, ob ich dieser Aufgabe überhaupt gewachsen bin. Pastor Evertz hat mich aber dazu ermutigt.
So bin ich seit dem Frühjahr 2003 zuerst mit zwei anderen Personen im Spital bei Krankenbesuchen mitgegangen und habe mich allmählich darin eingelebt. Unterdessen habe ich eine Grundausbildung beim Josephine-Koch-Service absolviert und kann das Erlernte nun konkret einbringen.
Wie sieht Ihr Dienst konkret aus?

I.B.: Wöchentlich werden 15 bis 30 Kranke unserer Pfarre im Krankenhaus besucht. Diesen Dienst übernehmen die Krankenbesucher monatlich zu zweit in einem Teil des Spitals, während der Dechant
und die Pfarrassistentin zweiwöchentlich die andere Hälfte des Hauses besuchen.
Die anderen Personen besuchen die Senioren im Seniorenheim. Auf Anfrage besuchen wir auch Kranke zu Hause.

I.H.: Wir besuchen etwa 10 bis 20 Kranke pro Woche und erinnern daran, dass freitags nach der Messe die Möglichkeit besteht, auf Station die Hl. Kommunion zu empfangen. Wir besuchen die Kranken im Krankenhaus und auf Anfrage auch zu Hause. Wiederum andere besuchen die alten Menschen im Seniorenheim. Einige unter uns besuchen auch Trauernde, um ihnen das Beileid der Pfarre zu bekunden.

B.C.: Ich besuche jede Woche etwa vier bis fünf Personen im Krankenhaus. In der Geriatrie besuche ich die Kranken mehrmals, da sie ja einen längeren Aufenthalt haben. Andere Mitglieder unserer Gruppe, die sich aus zehn Personen zusammensetzt, besuchen die Kranken zu Hause oder im Altenheim. Nach fünf bis sechs Wochen besuche ich mit einer weiteren Person auch die Trauernden in der Pfarre.
Welche Erfahrungen machen Sie beim Krankenbesuch?

I.B.: Wir überbringen zunächst einen Gruß der Pfarre, so dass der Kranke spürt, dass er nicht vergessen ist. So stellen wir auch die Verbindung zwischen dem Kranken und der Pfarre her.

I.H.: Wir Krankenbesucher(innen) wissen uns durch das Gebet getragen. Wir sagen zuerst ausdrücklich, dass wir im Namen der Pfarre kommen. Sehr schnell merken wir, ob der Kranke an einem Gespräch interessiert ist. Wir bieten ihnen den Krankenbrief an. B.C.: Meine Grundausbildung im aktiven Zuhören hilft mir sehr bei meinen Besuchen. Ich gehe im Namen der Pfarre und überreiche den Krankenbrief.
Ich warte ab, wie die Reaktion ist. Zuerst sage ich nicht viel.
Es ergibt sich meistens, dass die Leute von sich reden, da sie spüren, dass ich Ruhe vermittle. So baut sich ein Vertrauen auf, und sie erzählen mir von ihren Sorgen.
Hin und wieder geschieht es, dass ich mit einem kranken Menschen bete, was mich sehr freut. Oftmals berichten mir die Menschen Dinge, die sie der eigenen Familie nicht erzählen, um sie nicht zu belasten.

Neues vom Krankenbesuchsdienst in der Pfarre St.Katharina, Kettenis

Im Oktober 2000 ist der Krankenbesuchsdienst in unserer Pfarre gestartet.
Seitdem besuchen Mitglieder unserer Pfarrgemeinschaft regelmäßig die kranken und alten Menschen im Krankenhaus, in den Altenheimen und zu Hause.
Im Krankenhaus wird den Kranken zur Zeit wöchentlich ein Gruß aus der Pfarre überbracht, abwechselnd vom Pastor, der Pfarrassistentin und dem Besuchsdienst.

In den Altenheimen in Eupen und Umgebung leben auch Menschen aus Kettenis.
Hier hält der Besuchsdienst den Kontakt zur Pfarre, indem diese alten und oft kranken Menschen viermal im Jahr besucht werden (Advents- und Osterzeit, Sommer und
Herbst ).
Alten und kranken Menschen, die zu Hause leben und nicht mehr die Messe in der Pfarre mitfeiern können, wird monatlich vom Pastor oder der Pfarrassistentin die Hl. Kommunion gebracht.
Auch sie werden zusätzlich viermal jährlich vom Besuchsdienst betreut.
Das Verbindende bei all diesen Besuchen ist wohl an erster Stelle das Zuhören, das offene Ohr. Darüber freuen sich viele sehr und fühlen sich der Pfarre weiterhin zugehörig.

Die Mitglieder des Besuchsdienstes treffen sich an 2 Nachmittagen jährlich.
In einer Meditation und anschließendem Austausch können sie ihren Glauben vertiefen und somit ihre Aufgabe aus ihrem Christsein heraus für die Pfarre tun.
Immer erfahren sie diese Zeiten des Besuchens als sehr wertvoll, denn meist werden auch sie selbst dadurch reich beschenkt.

Seit Anfang des Besuchsdienstes hat Frau A. Zander die Gruppe geleitet. Immer hat sie sich sehr gerne dafür eingesetzt, dass die MitarbeiterInnen regelmäßig an die anstehenden Besuche erinnert wurden und hat auch stets die kleinen Mitbringsel für diese Besuche besorgt. Zudem hat sie zu den Besinnungs- und Austauschnachmittagen sowie den Angeboten der Besuchsdienste auf Pfarrverbands- und Dekanatsebene eingeladen.

Von Herzen DANKE, liebe Frau Zander, für Ihren wertvollen Einsatz als Verantwortliche in diesen fünf Jahren. Frau Bärbel Cormann hat diese Verantwortung im Herbst übernommen. Wir wünschen ihr viel Freude und Gottes Segen bei dieser wichtigen Arbeit.


Der Pfarrgemeinderat

zurück

Dateien, Graphiken, Photos und Texte sind geschützte Produkte im Sinne des Urheberrechtes. © 2005 by Pfarrverband Eupen-Kettenis.