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Der
Krankenbesuchsdienst
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Aus dem Evangelium wissen wir, dass Gott den Leidenden und Schwachen
sehr nahe ist.
Männer und Frauen des Krankenbesuchsdienstes gehen im Namen
der Pfarre zu den Kranken ins Krankenhaus oder zu Hause,
um ihnen das zu sagen, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen
werden, dass sie zur Pfarrgemeinde dazu gehören, dass wir
in der Pfarre füreinander da sind. Gemeinsam mit der Pfarre
tragen wir dann einander im Gebet.
Wer unsern Besuch wünscht oder gerne mitmachen möchte
als Besucher oder Besucherin, melde sich bitte bei Pfarrassistentin
Irma Heuschen, Kirchgasse 4,
Tel.: 087 56 05 12, oder
- für St Josef (Unterstadt) und
- für St Katharina (Kettenis) : im Pfarrbüro, Haasstrasse
52, Tel. 087 55 31 92 ;
- für St Nikolaus (Oberstadt) und
- für die "Communauté Ste Marie" : im Pfarrbüro,
Marktplatz 26, Tel. 087 55 66 24
Wir
besuchen auch regelmäßig in den Altenheimen
in Eupen und Umgebung die Mitmenschen, die aus unseren Pfarren
stammen.
Sie dürfen sich mindestens zur Weihnachtszeit und zur Osterzeit
am Besuch aus ihrer Heimatpfarre erfreuen.
Gesucht werden Mitchristen, die bereit sind etwas von ihrer kostbaren
Zeit zu verschenken.
Diese melden sich bitte auch bei der Pfarrassistentin,
im Pfarrbüro oder
- bei Frau B. Cormann, Tel.-Nr. 087 55 55
15 für Kettenis.
- bei Frau M. Neumann für St. Josef, Tel. 087 74 20 55.
Die
Mitchristen daheim, die durch körperliche Beschwerden
daran gehindert sind, die Heilige Messe in der Kirche mit der
Pfarrgemeinde zu feiern, melden sich bitte im Pfarrbüro.
Gerne besucht sie unser Herr Dechant
Helmut Schmitz oder Herr Pastor Joseph Evertz und bringt Ihnen
monatlich die Hl. Kommunion ins Haus.
Die
Krankenbesucher unserer Pfarren.
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NACHGEFRAGT:
Drei Ehrenamtliche Grenz-Echo - Eupener Land 11.02.2009
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Krankenbesucher
bringen Trost und Zuspruch
Die drei Verantwortlichen der Krankenbesuchsgruppen (v.l.n.r): Irmgard
Brüll, Bärbel Cormann und Irma Heuschen.
In vielen Pfarren Ostbelgiens gibt es Krankenbesuchsgruppen. Stellvertretend
für alle Pfarren, in denen solche Gruppen bestehen, führten
wir ein Gespräch mit den drei Verantwortlichen aus dem Pfarrverband
Eupen-Kettenis. In St. Nikolaus Eupen ist Irmgard Brüll (64)
für die Animation der Gruppe zuständig, während Irma
Heuschen (60) neben der Pfarre St. Josef ebenfalls, in Zusammenarbeit
mit den Priestern, Verantwortung für alle drei Gruppen trägt.
Die Hauptverantwortung liegt in den Händen von Dechant Helmut
Schmitz. Die Ketteniser Kranken besucht Bärbel Cormann (60)
im St. Nikolaus-Hospital.
Sie sind im Krankenbesuchsdienst Ihrer Pfarre tätig. Wie kam
es dazu?
Irmgard Brüll: Ich habe viele Jahre in der Erstkommunionkatechese
und bei der Vorbereitung von Familienmessen mitgewirkt. Einmal kommt
der Zeitpunkt, wo man sich dafür zu alt vorkommt.
Trotzdem wollte ich aktiv in der Pfarre mitarbeiten und mich im
Pfarrleben einbringen, um so auch ausdrücklich meine Zugehörigkeit
zur Pfarrfamilie zu bekunden. So habe ich mich vor 16 Jahren zum
Dienst an den Kranken gemeldet, zwischenzeitlich aber aus beruflichen
Gründen aufgehört.
Vor drei Jahren bin ich wieder zu der Gruppe gestoßen und
bin seit Januar 2007 für deren Animation zuständig.
Irma Heuschen: Ich absolvierte einmal ein Praktikum in der
Krankenseelsorge in Verviers, wo ich mich gleich von den Kranken
und von der Krankenbesuchsgruppe angenommen fühlte, obschon
ich diesen Menschen fremd war. Von Beruf bin ich Krankenpflegerin,
so dass ich schon von daher einen leichten Zugang zu den Kranken
habe. Ich habe am Ende meiner Tätigkeit als Krankenpflegerin
einen Palliativkurs belegt, bevor ich in Eupen Pfarrassistentin
wurde.
Bärbel Cormann: Als mein Mann starb, kam Pastor Joseph
Evertz zu einem Trauergespräch.
Danach habe ich ihm gesagt, dass ich zu einer Aufgabe in der Pfarre
bereit bin. Der Pastor hat mir daraufhin den Dienst in einer Krankenbesuchsgruppe
vorgeschlagen.
Anfangs war es mir noch etwas zu früh. Auch habe ich mich gefragt,
ob ich dieser Aufgabe überhaupt gewachsen bin. Pastor Evertz
hat mich aber dazu ermutigt.
So bin ich seit dem Frühjahr 2003 zuerst mit zwei anderen Personen
im Spital bei Krankenbesuchen mitgegangen und habe mich allmählich
darin eingelebt. Unterdessen habe ich eine Grundausbildung beim
Josephine-Koch-Service absolviert und kann das Erlernte nun konkret
einbringen.
Wie sieht Ihr Dienst konkret aus?
I.B.: Wöchentlich werden 15 bis 30 Kranke unserer Pfarre
im Krankenhaus besucht. Diesen Dienst übernehmen die Krankenbesucher
monatlich zu zweit in einem Teil des Spitals, während der Dechant
und die Pfarrassistentin zweiwöchentlich die andere Hälfte
des Hauses besuchen.
Die anderen Personen besuchen die Senioren im Seniorenheim. Auf
Anfrage besuchen wir auch Kranke zu Hause.
I.H.: Wir besuchen etwa 10 bis 20 Kranke pro Woche und erinnern
daran, dass freitags nach der Messe die Möglichkeit besteht,
auf Station die Hl. Kommunion zu empfangen. Wir besuchen die Kranken
im Krankenhaus und auf Anfrage auch zu Hause. Wiederum andere besuchen
die alten Menschen im Seniorenheim. Einige unter uns besuchen auch
Trauernde, um ihnen das Beileid der Pfarre zu bekunden.
B.C.: Ich besuche jede Woche etwa vier bis fünf Personen
im Krankenhaus. In der Geriatrie besuche ich die Kranken mehrmals,
da sie ja einen längeren Aufenthalt haben. Andere Mitglieder
unserer Gruppe, die sich aus zehn Personen zusammensetzt, besuchen
die Kranken zu Hause oder im Altenheim. Nach fünf bis sechs
Wochen besuche ich mit einer weiteren Person auch die Trauernden
in der Pfarre.
Welche Erfahrungen machen Sie beim Krankenbesuch?
I.B.: Wir überbringen zunächst einen Gruß
der Pfarre, so dass der Kranke spürt, dass er nicht vergessen
ist. So stellen wir auch die Verbindung zwischen dem Kranken und
der Pfarre her.
I.H.: Wir Krankenbesucher(innen) wissen uns durch das Gebet
getragen. Wir sagen zuerst ausdrücklich, dass wir im Namen
der Pfarre kommen. Sehr schnell merken wir, ob der Kranke an einem
Gespräch interessiert ist. Wir bieten ihnen den Krankenbrief
an. B.C.: Meine Grundausbildung im aktiven Zuhören hilft mir
sehr bei meinen Besuchen. Ich gehe im Namen der Pfarre und überreiche
den Krankenbrief.
Ich warte ab, wie die Reaktion ist. Zuerst sage ich nicht viel.
Es ergibt sich meistens, dass die Leute von sich reden, da sie spüren,
dass ich Ruhe vermittle. So baut sich ein Vertrauen auf, und sie
erzählen mir von ihren Sorgen.
Hin und wieder geschieht es, dass ich mit einem kranken Menschen
bete, was mich sehr freut. Oftmals berichten mir die Menschen Dinge,
die sie der eigenen Familie nicht erzählen, um sie nicht zu
belasten.
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Neues
vom Krankenbesuchsdienst in der Pfarre St.Katharina, Kettenis
Im
Oktober 2000 ist der Krankenbesuchsdienst in unserer Pfarre gestartet.
Seitdem besuchen Mitglieder unserer Pfarrgemeinschaft regelmäßig
die kranken und alten Menschen im Krankenhaus, in den Altenheimen
und zu Hause.
Im Krankenhaus wird den Kranken zur Zeit wöchentlich ein Gruß
aus der Pfarre überbracht, abwechselnd vom Pastor, der Pfarrassistentin
und dem Besuchsdienst.
In den Altenheimen in Eupen und Umgebung leben auch Menschen aus
Kettenis.
Hier hält der Besuchsdienst den Kontakt zur Pfarre, indem diese
alten und oft kranken Menschen viermal im Jahr besucht werden (Advents-
und Osterzeit, Sommer und
Herbst ).
Alten und kranken Menschen, die zu Hause leben und nicht mehr die
Messe in der Pfarre mitfeiern können, wird monatlich vom Pastor
oder der Pfarrassistentin die Hl. Kommunion gebracht.
Auch sie werden zusätzlich viermal jährlich vom Besuchsdienst
betreut.
Das Verbindende bei all diesen Besuchen ist wohl an erster Stelle
das Zuhören, das offene Ohr. Darüber freuen sich viele
sehr und fühlen sich der Pfarre weiterhin zugehörig.
Die
Mitglieder des Besuchsdienstes treffen sich an 2 Nachmittagen
jährlich.
In einer Meditation und anschließendem Austausch können
sie ihren Glauben vertiefen und somit ihre Aufgabe aus ihrem Christsein
heraus für die Pfarre tun.
Immer erfahren sie diese Zeiten des Besuchens als sehr wertvoll,
denn meist werden auch sie selbst dadurch reich beschenkt.
Seit
Anfang des Besuchsdienstes hat Frau A. Zander die Gruppe geleitet.
Immer hat sie sich sehr gerne dafür eingesetzt, dass die
MitarbeiterInnen regelmäßig an die anstehenden Besuche
erinnert wurden und hat auch stets die kleinen Mitbringsel für
diese Besuche besorgt. Zudem hat sie zu den Besinnungs- und Austauschnachmittagen
sowie den Angeboten der Besuchsdienste auf Pfarrverbands- und
Dekanatsebene eingeladen.
Von
Herzen DANKE, liebe Frau Zander, für Ihren wertvollen Einsatz
als Verantwortliche in diesen fünf Jahren. Frau Bärbel
Cormann hat diese Verantwortung im Herbst übernommen. Wir
wünschen ihr viel Freude und Gottes Segen bei dieser wichtigen
Arbeit.
Der Pfarrgemeinderat
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