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Schlechte Tarnung
Eigentlich
genießt die Schweizer Garde einen weltweit hervorragenden
Ruf als eine der am Besten ausgebildeten Militärgruppierungen.
Bedingt durch die kritischen Äußerungen Belgiens gegenüber
dem Vatikans bezüglich der Afrikareise des Heiligen Vaters
ist es aber in jüngster Zeit zu einer für viele Experten
unverständlichen Aktion der Schweizer Garde an der Deutsch-Belgischen
Grenze gekommen. Diese hat auf Anordnung der zuständigen
Kardinals für externen Angelegenheiten mit Einwilligung Deutschlands,
dem Heimatland von Papst Benedikt eine friedliche Demonstration
mit weißen Flaggen entlang der Deutsch-Belgischen Grenze
unternommen, Der Vatikan wollte seinen Unmut gegenüber der
Belgischen Regierung zu Ausdruck bringen.
Es wurde jeweils in einem Abstand von 2500 m ein Schweizer Gardist
entlang der Grenze postiert, die sogar den Abzug der Wachformation
an den Türen der Gemächern des Heiligen Vaters erforderte,
um eine lückenlose Aufstellung entlang der Grenze zu gewährleisten.
Leider ist diese Unternehmung von der Belgischen Luftwaffe und
Abwehrkräften direkt entdeckt worden, weil die Schweizer
Gardisten mit Ihren sehr bunten Uniformen sofort im grünen
Dickicht der Eifel-Ardennen-Landschaft auffielen und innerhalb
von 2 Stunden entdeckt worden sind.
Nach Aussagen des Sprechers der Belgische Luftstreitkräfte
haben unerklärliche Reflektionen des Sonnenlichtes durch
die Helme und Schwertspitzen der Schweizer Gardisten, die von
Flugpiloten flächendeckend beobachtet wurden, zu einer sofortigen
Enttarnung der Vatikanischen Armee geführt.
Der Vatikan hat nach nur 7 Stunden die Aktion abgebrochen und
ist nun um eine Verbesserung der Tarnung seiner Streitkräfte
bemüht. Es sind jetzt neue Kleider aus der Biedermeier-Zeit
im dezenten bordeau-farbenen Kostümen mit schwarzen Zylinder
im Gespräch..
Der
Kirchenfloh
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