Home

Communauté Ste Marie

Fotogalerie
Impressum
Sitemap
Begrüßung
Wir über uns
Pastöre
Priesterequipe
Kirchenfabrikräte
Pfarrsekretariate
Pfarrassistentin
Küster
Organisten
Verantwortliche
Kontaktgruppen
für die Sakramente
für die Liturgie
Webteam
Gruppen
Bibelkreise
Kirchenchöre
Dienste
Bibliotheken
Haus der Begegnung
Krankenbesuchsdienst
Krankenkommunion
Beerdigung
Geschichte
St. Nikolauskirche
St. Josef
St. Katharina
Klosterkirche
Werthkapelle
Bergkapelle
Kapelle Nispert
Infos
Kirchenjahr
Kids im Netz
Jugend im Netz
Erwachsenenbildung
Pressespiegel
Pfarrbrief
Gästebuch
Kunterbund


Die Internetseite von Jugendlichen für Jugendliche.

 

Hallo!

Diese Internetseite gehört euch Jugendlichen!
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr uns Texte zuschicken, die wir dann veröffentlichen.

Ihr könnt unser Webteam um Hilfe bitten, oder uns direkt die Texte zuschicken :
E-Mail:
g_marquet@yahoo.fr






Pour tout renseignement :

Réseau Jeunesse - Rue Marcel Lecomte, 25 -
5100 Wépion

081/ 46 81 48 ou 0474 45 24 46
reseaujeunesse@catho.be - http://www.reseaujeunesse.be/


Gründung einer kirchlichen Rockband

An alle musikbegeisterten Jugendlichen


Auf dem Weg zur Firmung 2008 möchten wir euch ein Angebot ans Herz legen.
Da die Gottesdienste sowohl von dem Organisten, als auch von einer Gitarrengruppe verschönert werden, wird es nun auch etwas für euch zu tun geben: die Gründung einer kirchlichen Rockband!

Du kannst bereits ein Instrument spielen oder hältst dich für eine(n) stimmgewaltigen Sänger(in)?

Dann wird es Zeit ein Lob auf Gottes Herrlichkeit anzustimmen. E-Gitarren, Schlagzeug, Synthesizer sollen jetzt die Gemeinde zum Beben bringen.

Wie, was und wann geprobt wird entscheidet einzig und alleine IHR!

Gemeinschaft erleben durch gemeinsames Musizieren ist hier der Gedanke.

Das Ziel ist die Gestaltung der Firmmesse 2008 sowie, in naher Zukunft, Austauschkonzerte mit
anderen christlichen Gemeinden in Eupen und Umgebung (Aachen, Düren,…).

Interessiert? Dann meldet euch vor dem 31.12.2007 im Animationszentrum Ephata, Bergkapellstraße 46 oder unter 087/56.15.10

Nicole JANSSEN
Pressesprecherin Firmung 2008

 


Minis on tour : Rom-Assisi 2004.

Unter diesem Motto begaben sich in der Karwoche 320 ostbelgische Ministranten mit 62 Begleitern auf Pilgerfahrt nach Rom. 23 von ihnen vertraten die Eupener Farben. Sie bildeten gemeinsam mit den Jugendlichen aus den Pfarren Hergenrath und Recht eine Busgruppe, die von 9 Erwachsenen begleitet wurde.
War es bei der Hinfahrt in den ersten Stunden noch recht ruhig zwischen den verschiedenen Pfarren, so war das Eis spätestens bei der zweiten Rast gebrochen und die Reisenacht wäre für einige der Jugendlichen schon zum Tage geworden, wenn ihnen nicht für einige Stunden Ruhe geboten worden wäre.

 

 

Nach über 20 Stunden Fahrt erreichten die sechs Busse schließlich in bester Gemeinschaft Assisi, dem Wirkungsort des heiligen Franziskus und der heiligen Clara. Trotz aller Müdigkeit besuchte die gesamte Gruppe zunächst die Basilika San Francesco mit ihren drei Etagen und das Grab des Heiligen. Die übrigen Besucher staunten nicht schlecht über die Aufmerksamkeit und das würdevolle Verhalten dieser unüberschaubaren Zahl von Jugendlichen, das sich auch im übrigen Verlauf der ganzen Reise als ihr Kennzeichen bewähren sollte. Gut 24 Stunden blieben uns, um das nach dem Erdbeben der 90er Jahre wieder hergestellte schöne alte Städtchen schätzen und kennen zu lernen. Dabei führte der Weg durch die Altstadt, das Geburtshaus, das Wohnhaus von Franziskus, das Oratorium, die Kirche der heiligen Clara und viele andere geschichtsträchtige Orte.

Aber nicht nur die Gebäude wussten zu begeistern, es waren vor allem die Spuren des Glaubens und des überzeugten Handelns, die so manchem von uns zu denken gegeben haben und einen guten Einstieg in die Karwoche ergaben.
Dabei wuchsen die Jugendlichen aus den verschiedenen Pfarren schnell zusammen und die Stimmung wurde bei Liedern und Erkundungsspielen immer besser. Unser Besuch in Assisi endete an der Patriarchalbasilika, die in ihrem Inneren eine alte Kapelle beherbergt, die Porziuncola. Von ihr aus begann das Wirken Franziskus rund um den ganzen Erdenball. Auf dem großen Platz vor der Basilika verabschiedeten wir uns mit einem gemeinsamen Lied und einer gelungenen Laola-Welle.

Am Palmsonntag begann unser Pilgeraufenthalt in Rom mit der großen Messe auf dem Petersplatz. Gemeinsam mit zigtausend Gläubigen aus allen Kontinenten erlebten wir einen Papst, der trotz seines Alters und gezeichnet von seiner Krankheit noch viel Energie und Begeisterung ausstrahlt und vor allem die Tausenden von Jugendlichen zu Gesängen und Beifallsstürmen brachte. Wenn die Messe auch vorwiegend in italienischer und lateinischer Sprache zelebriert wurde, so fiel es den meisten von uns doch nicht schwer, ihr zu folgen.
Besonders beeindruckend auch die Satellitenübertragung vom Brandenburger Tor in Berlin, wo die deutschen Jugendlichen das Weltjugendkreuz in Empfang nahmen, das nun durch alle deutschen Bistümer zum Weltjugendtag 2005 nach Köln reist. So wundert es nicht, dass viele der Ministranten auf der Heimreise dieses Erlebnis als den Höhepunkt ihrer Pilgerfahrt angaben.
Fand der Palmsonntagsgottesdienst bei schönstem Wetter draußen auf dem Petersplatz statt, so durften wir den Gründonnerstag unter rund 40.000 Pilgern im Petersdom mitfeiern. Auch dieses Erlebnis von Weltkirche wird uns allen sicher unvergessen bleiben.

Doch auch in Rom gab es viel Zeit, die Stadt und ihre zahlreichen geschichtlichen, kulturellen und architektonischen Wunder zu bestaunen. Unter der sachkundigen Führung von Pastor Claude Theiss und der verschiedenen Busverantwortlichen erkundeten wir das Forum Romanum, das Pantheon, das Kolosseum, die Lateranbasilika, St. Paul vor den Toren, San Clemente. Je einen Tag widmeten wir auch der alten römischen Hafenstadt Ostia und den Callixtus-Katakomben, über denen wir auch gemeinsam einen Gottesdienst feiern durften. An diesem Ort des frühen und verfolgten Glaubens fühlten wir uns verbunden mit den frühen Christen, aber auch mit unseren Freunden und Familien zu Hause - ganz besonders mit der Großmutter von zwei Mitfahrerinnen, die an dem Tag beerdigt wurde und mit einem Betreuer aus Recht, der kurz vor der Fahrt einem schweren Leiden erlegen ist.

Und ganz besonders beeindruckend der Tag in den Vatikanischen Museen - insbesondere in der Sixtinischen Kapelle - und im Petersdom.
Unvorstellbare Größenordnungen und Reichtümer bei den antiken Anlagen aus der Römerzeit und ebenfalls bei den mittelalterlichen kirchlichen Bauten lassen natürlich auch Fragen aufkommen: wie kann die Kirche die Kontraste aushalten zwischen der Praxis, wie Franziskus sie lebte und predigte und dem Reichtum und der Macht, die sie vor
allem in den Jahrhunderten vor dem zweiten vatikanischen Konzil in Rom repräsentierte.... Viel Gesprächsstoff auf
dem Weg zur Kirche von Morgen.


So wurde die Fahrt für alle ein unvergessliches Erlebnis: intensive Erfahrung von Weltkirche, Eintauchen in Jahrtausende alte Geschichte und vor allem ... eine ganz tolle Gemeinschaft.

Was könnte besser Auskunft darüber geben, wie sehr alle zusammengefunden haben als die begeisterte Abschlussfeier in der Pfarrkirche in St. Vith gemeinsam mit Bischof Jousten und Pastor Jean Pohlen. Hier unterstrich der Bischof die Aufforderung des Papstes an die Seelsorger ganz besonderen Wert auf die Begleitung der Ministranten zu legen. Und Pastor Theiss als Leiter der Pilgerfahrt kündigte an, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung beim Weltjugendtag in Köln geben werde. Und auch für 2006 sei wieder eine Wallfahrt geplant.
So wundert es nicht, dass beim Abschied Tränen flossen. Wir haben viele Freunde gefunden und sind nun wieder zu Hause, um etwas von dieser Begeisterung auch hier in unsere Pfarre zu bringen. Ein Zeichen dafür waren die Ministranten, die trotz 23-stündiger Heimfahrt in der Osternacht wieder im Einsatz waren.

Allen, die uns diese einmalige Pilgerfahrt ermöglicht haben, sagen wir herzlichen Dank.

zurück

Dateien, Graphiken, Photos und Texte sind geschützte Produkte im Sinne des Urheberrechtes. © 2005 by Pfarrverband Eupen-Kettenis.