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Die
Internetseite von Jugendlichen für Jugendliche.
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Hallo!
Diese
Internetseite gehört euch Jugendlichen!
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr uns Texte zuschicken, die wir
dann veröffentlichen.
Ihr
könnt unser Webteam
um Hilfe bitten, oder uns direkt die Texte zuschicken :
E-Mail: g_marquet@yahoo.fr
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Gründung
einer kirchlichen Rockband
An alle musikbegeisterten Jugendlichen
Auf dem Weg zur Firmung 2008 möchten wir euch ein
Angebot ans Herz legen.
Da die Gottesdienste sowohl von dem Organisten, als auch von einer
Gitarrengruppe verschönert werden, wird es nun auch etwas
für euch zu tun geben: die Gründung einer kirchlichen
Rockband!
Du
kannst bereits ein Instrument spielen oder hältst dich für
eine(n) stimmgewaltigen Sänger(in)?
Dann
wird es Zeit ein Lob auf Gottes Herrlichkeit anzustimmen. E-Gitarren,
Schlagzeug, Synthesizer sollen jetzt die Gemeinde zum Beben bringen.
Wie,
was und wann geprobt wird entscheidet einzig und alleine IHR!
Gemeinschaft
erleben durch gemeinsames Musizieren ist hier der Gedanke.
Das
Ziel ist die Gestaltung der Firmmesse 2008 sowie, in naher Zukunft,
Austauschkonzerte mit
anderen christlichen Gemeinden in Eupen und Umgebung (Aachen,
Düren,
).
Interessiert?
Dann meldet euch vor dem 31.12.2007 im Animationszentrum Ephata,
Bergkapellstraße 46 oder unter 087/56.15.10
Nicole
JANSSEN
Pressesprecherin Firmung 2008
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Minis on tour : Rom-Assisi 2004.
Unter
diesem Motto begaben sich in der Karwoche 320 ostbelgische Ministranten
mit 62 Begleitern auf Pilgerfahrt nach Rom. 23 von ihnen vertraten
die Eupener Farben. Sie bildeten gemeinsam mit den Jugendlichen
aus den Pfarren Hergenrath und Recht eine Busgruppe, die von
9 Erwachsenen begleitet wurde.
War es bei der Hinfahrt in den ersten Stunden noch recht ruhig
zwischen den verschiedenen Pfarren, so war das Eis spätestens
bei der zweiten Rast gebrochen und die Reisenacht wäre
für einige der Jugendlichen schon zum Tage geworden, wenn
ihnen nicht für einige Stunden Ruhe geboten worden wäre.
Nach
über 20 Stunden Fahrt erreichten die sechs Busse schließlich
in bester Gemeinschaft Assisi, dem Wirkungsort des heiligen
Franziskus und der heiligen Clara. Trotz aller Müdigkeit
besuchte die gesamte Gruppe zunächst die Basilika San Francesco
mit ihren drei Etagen und das Grab des Heiligen. Die übrigen
Besucher staunten nicht schlecht über die Aufmerksamkeit
und das würdevolle Verhalten dieser unüberschaubaren
Zahl von Jugendlichen, das sich auch im übrigen Verlauf
der ganzen Reise als ihr Kennzeichen bewähren sollte. Gut
24 Stunden blieben uns, um das nach dem Erdbeben der 90er Jahre
wieder hergestellte schöne alte Städtchen schätzen
und kennen zu lernen. Dabei führte der Weg durch die Altstadt,
das Geburtshaus, das Wohnhaus von Franziskus, das Oratorium,
die Kirche der heiligen Clara und viele andere geschichtsträchtige
Orte.
Aber
nicht nur die Gebäude wussten zu begeistern, es waren vor
allem die Spuren des Glaubens und des überzeugten Handelns,
die so manchem von uns zu denken gegeben haben und einen guten
Einstieg in die Karwoche ergaben.
Dabei wuchsen die Jugendlichen aus den verschiedenen Pfarren
schnell zusammen und die Stimmung wurde bei Liedern und Erkundungsspielen
immer besser. Unser Besuch in Assisi endete an der Patriarchalbasilika,
die in ihrem Inneren eine alte Kapelle beherbergt, die Porziuncola.
Von ihr aus begann das Wirken Franziskus rund um den ganzen
Erdenball. Auf dem großen Platz vor der Basilika verabschiedeten
wir uns mit einem gemeinsamen Lied und einer gelungenen Laola-Welle.
Am
Palmsonntag begann unser Pilgeraufenthalt in Rom mit der großen
Messe auf dem Petersplatz. Gemeinsam mit zigtausend Gläubigen
aus allen Kontinenten erlebten wir einen Papst, der trotz seines
Alters und gezeichnet von seiner Krankheit noch viel Energie
und Begeisterung ausstrahlt und vor allem die Tausenden von
Jugendlichen zu Gesängen und Beifallsstürmen brachte.
Wenn die Messe auch vorwiegend in italienischer und lateinischer
Sprache zelebriert wurde, so fiel es den meisten von uns doch
nicht schwer, ihr zu folgen.
Besonders beeindruckend auch die Satellitenübertragung
vom Brandenburger Tor in Berlin, wo die deutschen Jugendlichen
das Weltjugendkreuz in Empfang nahmen, das nun durch alle deutschen
Bistümer zum Weltjugendtag 2005 nach Köln reist. So
wundert es nicht, dass viele der Ministranten auf der Heimreise
dieses Erlebnis als den Höhepunkt ihrer Pilgerfahrt angaben.
Fand der Palmsonntagsgottesdienst bei schönstem Wetter
draußen auf dem Petersplatz statt, so durften wir den
Gründonnerstag unter rund 40.000 Pilgern im Petersdom mitfeiern.
Auch dieses Erlebnis von Weltkirche wird uns allen sicher unvergessen
bleiben.
Doch
auch in Rom gab es viel Zeit, die Stadt und ihre zahlreichen
geschichtlichen, kulturellen und architektonischen Wunder zu
bestaunen. Unter der sachkundigen Führung von Pastor Claude
Theiss und der verschiedenen Busverantwortlichen erkundeten
wir das Forum Romanum, das Pantheon, das Kolosseum, die Lateranbasilika,
St. Paul vor den Toren, San Clemente. Je einen Tag widmeten
wir auch der alten römischen Hafenstadt Ostia und den Callixtus-Katakomben,
über denen wir auch gemeinsam einen Gottesdienst feiern
durften. An diesem Ort des frühen und verfolgten Glaubens
fühlten wir uns verbunden mit den frühen Christen,
aber auch mit unseren Freunden und Familien zu Hause - ganz
besonders mit der Großmutter von zwei Mitfahrerinnen,
die an dem Tag beerdigt wurde und mit einem Betreuer aus Recht,
der kurz vor der Fahrt einem schweren Leiden erlegen ist.
Und
ganz besonders beeindruckend der Tag in den Vatikanischen Museen
- insbesondere in der Sixtinischen Kapelle - und im Petersdom.
Unvorstellbare Größenordnungen und Reichtümer
bei den antiken Anlagen aus der Römerzeit und ebenfalls
bei den mittelalterlichen kirchlichen Bauten lassen natürlich
auch Fragen aufkommen: wie kann die Kirche die Kontraste aushalten
zwischen der Praxis, wie Franziskus sie lebte und predigte und
dem Reichtum und der Macht, die sie vor
allem in den Jahrhunderten vor dem zweiten vatikanischen Konzil
in Rom repräsentierte.... Viel Gesprächsstoff auf
dem Weg zur Kirche von Morgen.
So
wurde die Fahrt für alle ein unvergessliches Erlebnis:
intensive Erfahrung von Weltkirche, Eintauchen in Jahrtausende
alte Geschichte und vor allem ... eine ganz tolle Gemeinschaft.
Was
könnte besser Auskunft darüber geben, wie sehr alle
zusammengefunden haben als die begeisterte Abschlussfeier in
der Pfarrkirche in St. Vith gemeinsam mit Bischof Jousten und
Pastor Jean Pohlen. Hier unterstrich der Bischof die Aufforderung
des Papstes an die Seelsorger ganz besonderen Wert auf die Begleitung
der Ministranten zu legen. Und Pastor Theiss als Leiter der
Pilgerfahrt kündigte an, dass es im kommenden Jahr eine
Fortsetzung beim Weltjugendtag in Köln geben werde. Und
auch für 2006 sei wieder eine Wallfahrt geplant.
So wundert es nicht, dass beim Abschied Tränen flossen.
Wir haben viele Freunde gefunden und sind nun wieder zu Hause,
um etwas von dieser Begeisterung auch hier in unsere Pfarre
zu bringen. Ein Zeichen dafür waren die Ministranten, die
trotz 23-stündiger Heimfahrt in der Osternacht wieder im
Einsatz waren.
Allen,
die uns diese einmalige Pilgerfahrt ermöglicht haben, sagen
wir herzlichen Dank.
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