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Seit
dem Jahr 2005 wurde das Modell der Firmvorbereitung in den drei
Eupener Pfarren angepasst. Nun werden alljährlich die Jugendlichen,
die in diesem Jahr 16 werden, zur Vorbereitung auf den Empfang des
Sakramentes der Firmung eingeladen.
Beginnend
mit den Jugendlichen des Jahrgangs 1990 wird nach einem neuen Konzept
gearbeitet. Die Firmbegleiter bauen dabei auf eigene Erfahrungen
auf, und sie knüpfen an positive Entwicklungen in anderen Pfarren
an.
Wichtigster Bestandteil der Veränderung ist, dass den Jugendlichen
mehr Zeit zur Vorbereitung gegeben werden soll.
Bereits
1 ½ Jahre vor der Firmung werden die Jugendlichen zu ersten
Angeboten im Kirchenjahr eingeladen:
ein Besuch der Friedenslichtfeier im Eupener Garnstock (jeweils
am 3. Advent) sowie die Teilnahme an der Liturgischen Nacht am Gründonnerstag
(ebenfalls im Garnstock). Danach folgt ein Informationsabend zur
Firmung (ca. 1 Jahr vor der Firmung) in der jeweiligen Pfarre.
In einer zweiten Phase stehen Großgruppentreffen pro Pfarre
auf dem Plan, die sich mit u.a. den Themen "Gemeinsam unterwegs",
"Christentum", "Gelebtes Christentum" und "Mahlgemeinschaft"
beschäftigen.
Die letzte Phase der Vorbereitung geschieht dann in kleinen Gruppen
mit 7-9 Firmlingen und 1-2 erwachsenen Firmbegleitern, die diese
Funktion ehrenamtlich ausüben.
Vier Treffen von ca. 1 ½ bis 2 Stunden Dauer finden von Januar
bis April statt.
Daneben gibt es einen Einkehrtag, welcher von der Betaniengruppe
(junge Erwachsene, die sich die Vorbereitung dieses Einkehrtages
zum Ziel gesetzt haben) gestaltet wird, sowie das diözesane
Angebot des Jugendmarsches nach Banneux in der Fastenzeit.
"Firmkatechese
sollte den Jugendlichen die Möglichkeit bieten mit der Kirche
in Berührung zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und religiöse
Erfahrungen zu sammeln", so Dechant Helmut Schmitz, seines
Zeichens verantwortlicher Priester für die Firmkatechese.
Alljährlich
werden zum Teil neue FirmbegleiterInnen und BetanienleiterInnen
gesucht, die bereit sind, die Jugendlichen ein Stück ihres
Weges zu begleiten.
Dazu werden keine theologischen oder pädagogischen Fähigkeiten
verlangt, lediglich die Bereitschaft, sich auf die Jugendlichen
einzulassen und sie in ihrem Fragen und Suchen nicht alleine zu
lassen...
In
den Firmgruppen gehen die Firmlinge von sich selbst und ihrer jeweiligen
Lebenssituation aus, um sich im Lauf der Vorbereitung die Frage
zu stellen: wie sieht eigentlich mein Verhältnis zu Gott, zum
Glauben und zur Kirche aus, und will ich in diesem Moment meines
Lebens wirklich das Sakrament der Firmung emfangen und was kann
dies für mich und mein Leben bedeuten?
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