Gemeinsamer Einkehrtag
der Kontaktgruppenmitglieder des Pfarrverbandes Eupen-Kettenis
  
Am 09.02.2008 fanden sich die Kontaktgruppenmitglieder
des Pfarrverbandes Eupen-Kettenis zu einem Einkehrtag im Foyer
de Charité in Moresnet ein. An diesem Tag wurde angestrebt,
dass die Engagierten, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten,
sich mit Glaubensfragen beschäftigen, Zeiten des Gebetes,
der Meditation und des Gesangs verleben, in ihrer Beziehung
untereinander wachsen und sich gegenseitig stärken.
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Personen trafen so zusammen.
Zum
Einstieg überlegte jeder einzeln "wer ist Christus
für mich", um dann seine Vorstellung mittels Legematerial
konkret auszudrücken.
Anschließend
wurden Auszüge aus dem letzen Hirtenbrief des Bischofs
"Das Evangelium leben und verkünden" betrachtet.
Zum ersten Teil des Hirtenbriefes gab K.-H. Calles Erläuterungen,
von denen sich nachfolgend einige
als Denkanstoss befinden:
"Umbrüche hat es schon immer gegeben;
Christ sein ist ein Werden, ein Prozess;
für den Weg des Christ seins muss man sich entscheiden;
wir sind herausgefordert, zum Wesentlichen zu gelangen; es kommt
darauf an, Gott in sich zu finden; dies ist eine Chance, die
wir heute haben;
es ist wichtig, dass dies in der Gemeinschaft geschieht; der
Glaube braucht das tragende Milieu einer Glaubensgemeinschaft.
Die Kirche ist nicht um ihretwillen da, sondern für die
Welt; Jesus will das Heil der Welt;
die Herausforderung liegt darin, den Blick auf die Dienstfähigkeit
für die Welt zu richten; jeder ist befähigt, im Dienste
einer gerechteren Welt mitzuwirken;
wir müssen selber "Christ erfüllt" sein,
um andere anstecken zu können;
es gibt eine Vielfalt an Orten christlichen Lebens; der Geist
wirkt, wo er will;
die Christen geben dem großen Wirken eine Identität,
was Glauben ausmacht, damit das Gute nicht anonym bleibt."
Nach dem Hören und der Betrachtung des Evangelientextes
Mk.4,35-41 "Der Sturm auf dem See" brachten die Anwesenden
Gedanken, Impulse sowie Fragen in die Runde ein.
Im
Nachmittag wurden drei weitere Punkte des Hirtenbriefes in Untergruppen
erarbeitet:
"Den
Glauben kennen und leben": wie kann ich im Glauben wachsen
? Wie kann ich anderen Menschen helfen, im Glauben zu wachsen
?
"Solidarität
mit der Welt": Welchen Boten (Menschen) können und
müssen wir uns zuwenden ?
"Den
jungen Familien besondere Aufmerksamkeit schenken": Wie
können sie erfahren, wir sitzen mit anderen im Boot - sie
mit wohlwollendem Auge betrachten.
Der
Tag endete mit einer Gebetszeit und der Geste des gegenseitigen
Segnens.
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