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Der Gottesdienst in der Kirche verlangt für seine Feier nicht
nur den vom Bischof geweihten und gesandten Priester. Diese Leistung
bedarf, soll sie vollkommen sein, selbst in kleinsten Verhältnissen,
untergeordnete Gehilfen verschiedenster Art. Solche ehrenamtlichen
Mitarbeiter sind auch die MESSDIENER, auch Ministranten genannt.
Sie verbringen ihre "freie Zeit" in mehr oder weniger
großem Ausmaße im Dienste der Kirche.
Demgemäss ist die erste Schulung die Übermittlung gewisser
praktischer Kenntnisse, gestützt auf sicheres Wissen, welche
von den älteren Messdienern durchgeführt werden soll.
Auf jeden Fall bedarf es auch eines geistigen Rückhalts,
wodurch den Messdienern ein Einblick in die Motive des eigenen
Handelns gewährt wird.
Dieses ist als hervorragende Arbeit des Pfarrers anzusehen.
Auch durch die Verantwortungsfreude der Eltern wird der Messdiener
dann zu einem gewissenhaften und pünktlichen Dienst erzogen.
Die ganze Pfarre ist sich bewusst, dass ihr Dienst nur groß
wird durch solche Arbeiten im Kleinen.
Praktische
Hinweise:
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Nach Empfang der ersten heiligen Kommunion kann man in den Kreis
der Messdiener aufgenommen werden.
- Nach einem Jahr der Vorbereitung, die einen praktischen Kursus
an 2-3 Vormittagen und das Mitfeiern am Altar beinhaltet,
erfolgt die Messdienersegnung durch den Priester.
- Der Dienstplan, der monatlich von den älteren Messdienern
erstellt wird, sieht vor, dass jedes Kind sowohl Werktags - als
auch Sonn- und Feiertagsmessen dient.
-Vierteljährlich erscheint der "Mini-Express",
Zeitschrift für die MessdienerInnen.
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